Revival von Print dank #JOMO ?

Heute erst habe ich mich mit dem Hashtag #fomo („Fear of missing out“) und dessen neuerem Antonym #jomo („Joy of missing out“) beschäftigt. Die digitalen Medien, insbesondere das Smartphone, beeinflussen uns derart, dass wir unser verändertes Verhalten hinterfragen müssen. Beide Hashtags kann ich nachvollziehen, beide „bewegen“ mich selber. Wie kann ich den ständigen Blick aufs Smartphone reduzieren? Wo und wann kann ich versuchen in meiner privaten Zeit offline zu gehen (“Joy”)? Wieso habe ich ständig den Eindruck, ich könnte etwas verpassen (“Fear”)? Wer sich kurz mit beiden Hashtags, obwohl ich sie schon als eigene Bewegungen sehe, beschäftigt, wird erstaunt sein, wie emotional das alles geführt wird. Anscheinend geht es nicht nur mir so…

Ich stelle mir die Frage: Was hat mit unserem Business zu tun?

Jomo heißt auch, sich einfach mal von der überdigitalisierten Welt ausklinken. Mal nicht von allen Großkonzernen dieser Welt verfolgt werden. Mal nicht ständig in den Sozialen Netzwerken kuratieren was ist jetzt echt oder könnte gefaked sein. An diesem Punkt finde ich den Begriff des Lean-Back Mediums treffend wie noch nie.

Daher gehe ich die Wette ein, dass genau in diesen Phasen, Print-Medien ein Revival erleben werden. Ein z.B. schön gemachtes und gedrucktes Magazin, das mich in Ruhe und vorallem selbst entscheiden lässt, was ich lesen und konsumieren möchte und mich nicht mit Push Nachrichten, Emailbenachrichtigungen, WhatsApp-Gruppen-Chats, usw. unterbricht, klingt in der Jomo-Phase doch sehr verlockend, oder nicht? Somit freue ich mich persönlich und geschäftlich auf viel #jomo und sehe auch im Werbeumfeld gute Chancen für unsere Produkte, die wir in Printform herausgeben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.